Sommerfest im Weidenhof zum 30-jährigen Jubiläum

Zu einem besonderen Fest lud der Weidenhof in Hitzacker am 22. Juni 2013 Eltern, Verwandte, Freunde und kooperierende Firmen ein: Vor 30 Jahren gründete die Stiftung Irene die Einrichtung unweit der Elbe, damals im Zonenrandgebiet in Sichtweite der DDR.

Als Wohnprojekt für erwachsene autistische Menschen 1983 begonnen, lebte die Leitung anfangs noch auf dem Gelände, um eine 24 Stunden Betreuung zu gewährleisten. Wegen der Unterfinanzierung mussten Eltern 15 DM täglich zuzahlen. Dennoch wurde es schnell ein Zuhause für die Bewohner. Erst vor einigen Jahren erkannte der überörtliche Sozialhilfe-Träger in Hildesheim die nötige aufwendige Betreuung für die Bewohner an. So kann der Weidenhof jedem Bewohner umfangreiche Hilfen für eine möglichst individuelle Bewältigung des Alltags in einer Wohngruppe anbieten.

Das Sommerfest zur 30-Jahrfeier wurde für manche ein besonderer, berührender Tag verbunden mit einer tiefen Dankbarkeit an die Stifter Werner und Helen Blohm. Sie hatten damals den Mut, den Weidenhof auf den Weg zu bringen. Das Grillfest mit leckeren selbstgemachten Salaten und später Kaffee und Kuchen erfreute die über 200 Gäste. Entenangeln mit der ganzen Familie, bunte Papiersommerhüte, ein Jongleur und Tanzmusik und viele, viele Gespräche; schnell waren die schönen Stunden vorbei. Mit einer lila-Luftballon-Aktion wurde der Betroffenen des Elbehochwassers gedacht, von dem die Stadt Hitzacker und der Weidenhofstandort Seerau zum Glück verschont blieben.

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