Stiftung Irene: Arbeiten für die Zukunft

Mit der Gründung der Stiftung Irene zum Aufbau eines auf autistische Erwachsene spezialisierten Wohnheims betrat das Gründerpaar in den 1980er Jahren Neuland. Seitdem ist die Arbeit für den Weidenhof, sprich die Anpassung an den Betreuungsbedarf bzw. das Wohnumfeld der lebenslang auf eine stationäre Einrichtung angewiesenen Menschen, das vorrangige Arbeitsgebiet. Es gilt, bei Bedarf die Rahmenbedingungen den Veränderungen anzupassen und dafür Mittel einzuwerben und bereitzustellen.

Es scheint, dass die Stiftung Irene auch nach 30 Jahren noch eine Vorreiterrolle bei der Integration autistischer Menschen und der Verbesserung ihrer Lebensqualität einnehmen kann. Darüber hinaus tauchen durch die tägliche Arbeit im Weidenhof Fragen auf, die nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner in der Zukunft wichtig sind, sondern das Zusammenleben mit behinderten Menschen in unserer Gesellschaft grundsätzlich berühren.

Zukunftsfragen

  • Älter und alt werdende autistische Menschen: Verändert sich ihre Behinderung? Oder stehen die üblichen körperlichen Alterserscheinungen im Vordergrund?
  • Gute fachkundige Betreuung: Wie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen werden? Wie kann schon während der Ausbildung bzw. des Studiums über Autismus informiert werden?
  • Weiterentwicklung der Bewohnerinnen und Bewohner: Reichen Angebot und Unterstützung den Betreuten zur weiteren Verselbstständigung? Was kann oder muss der Weidenhof bei Bedarf bieten?
  • Wirkt sich zukünftig gute Förderung im Kindesalter auf den Betreuungsbedarf im Erwachsenenalter aus? Welche Bedürfnisse kommen, welche gehen?
  • Wie wird sich der gesetzliche und finanzielle Rahmen entwickeln?
  • Ist die UN-Menschenrechtscharta für Menschen mit Behinderungen wirklich umsetzbar? Erhalten die Betroffenen wirklich alle benötigte Unterstützung, um am Leben der Gesellschaft teilzuhaben?
Logo der Stiftung Irene
Verknüpfung zur Startseite